Die Sache mit dem veganen Kuchen – oder die Geschichte vom Rhabarberkuchen

So mein zweiter veganer Kuchen sollte ein Rhabarberkuchen sein, denn die Rhabarber Saison ist beschränkt. Also los, ich ging zur Nachbarin und holte den Rhabarber. Ich schälte ihn, schnitt ihn klein und machte mich dann an den Teig für den Kuchen. Sonst habe ich für die meisten Streuselkuchen immer einen Quark-Öl-Teig gemacht, aber das geht ja wegen dem Quark nun nicht mehr… Deswegen habe ich lange im Internet gesucht und recherchiert um ein superduper, mega leckeres Rhababerstreuselkuchenrezept zu finden und irgendwann dachte ich, ich hätte es gefunden. Aber nach dem ausprobieren wurde ich eines besseren belehrt…
Der Teig kam mir von Anfang an sehr flüssig vor, aber ich bin ja nicht so und vertraute einfach mal dem Rezept und hab ihn auf das Backblech gegeben, den klein geschnittenen Rhabarber drauf gegeben und abschließend die Streusel sehr sorgfältig verteilt. Die 30 Minuten Backzeit fand ich echt super und hab den Kuchen mal backen lassen… Nach 30 Minuten war der Kuchenteig noch sehr flüssig, die Streusel dagegen eigentlich schon fertig, somit blieb der Kuchen noch länger drin. Nach ca. 45 Minuten dachte ich „ok, jetzt muss er aber fertig sein!“ und holte den Kuchen aus dem Backofen. Da ich wirklich neugierig war probierte ich nach ein paar Minuten eine kleine Ecke und musste leider feststellen, dass der Boden immer noch eine reinste Matsche war :/ Somit steckte ich das Backblech wieder in den Backofen und wartete noch einige Zeit, bis die Streusel wirklich ihr Maximum an braunsein erreicht hatten. JETZT musste der Kuchen doch endlich mal fertig sein!

Leider ist der Kuchen trotz doppelter Backzeit immer noch sehr matschig, die Streusel dagegen schön knusprig 😀 Ich werde auf jeden Fall nochmal nach einem anderen Rezept ausschau halten, oder das Rezept überarbeiten. Für Rhabarberkuchen ist es nicht geeignet, aber ich werde es trotzdem mal hier posten. Denn trotz der Matschigkeit ist der Kuchen lecker und vielleicht hat ja jemand von euch eine Idee was ich falsch gemacht haben könnte. Ich lasse mich gerne belehren 🙂  So also diesen Absatz kann ich streichen, direkt nach dem Backen war der Kuchen wirklich sehr matschig und sah eher aus als wäre er noch nicht durch, ABER nach 1,5 Tagen Lagerung im Kühlschrank hat sich diese extreme Matschigkeit gelegt und der Kuchen ist nun schön saftig. Die Streusel wurden zwar auch ein bisschen durchweicht, aber das hält sich in Maßen. Und das tolle daran ist, man braucht auch überhaupt keine Sahne zu diesem Kuchen, somit ein Problem weniger 😉 Featured image

Und nun zum Rezept:

  • 400g Mehl
  • 200g Zucker
  • 2 TL Backpulver
  • Prise Salz
  • 2 EL Apfelessig
  • 160 ml Öl
  • 250 ml Sprudelwasser
  • 250 ml Pflanzenmilch
  • ca. 10 Stangen Rhabarber
  • 1 EL Zucker
  • 300g Mehl
  • 170g Margarine
  • Zucker

Mehl, Zucker, Backpulver und Salz vermischen. In einer weiteren Schüssel die Restlichen Zutaten vermengen und zu den trockenen geben. Mit einem Schneebesen zu einem glatten Teig verrühren und auf ein gefettetes Backblech geben. Den Rhabarber schälen, kleinschneiden und auf dem Teig verteilen. Anschließend die Zutaten für die Streusel verkneten und über dem Rhabarber verteilen. Bei 180°C 30- 60 Minuten backen (wie oben schon geschrieben, war mein Kuchen 60 Minuten im Backofen 😉

Featured image

Viel Spaß beim nachbacken

Verena ♥

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